Geschichte

Die Gemeinde Düdingen ist und war immer bestrebt, die Feuerwehr und Ihre Aufgaben zu unterstützen. Fahrzeuge und Ausrüstung werden und wurden immer den neuesten Anforderungen angepasst.

1965 wurde mit Unterstützung der Kantonalen Gebäudeversicherung aufgrund des wachsenden Feuerwehrkops und der Nachbarhilfe ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft. Dafür musste auch der Eingang und der Boden des Lokals tiefer gelegt werden.


Einsatzoffizier und Fahrer bewerkstelligten einen minimalen Pikettdienst und die Hilfeleistungen im ganzen Bezirk wurden intensiviert. In periodischen Abständen fanden Regionalübungen statt.

1980 - Oberes Stockwerk: Wohnungsbereich, Polizei und Feuerwehrlokal
1980 - Oberes Stockwerk: Wohnungsbereich, Polizei und Feuerwehrlokal

Die stete Aufstockung von Personal und Material erforderte mittlefristig jedoch mehr Platz. Daher wurde bereits 1968 mit der Planung eines Neubaus begonnen. 1971 bewilligte die Gemeindeversammlung den Kauf des Areals neben dem alten Feuerwehrlokal.

 

Am 17. Oktober 1980 konnte das neue Feuerwehrlokal eingeweiht werden. Im oberen Stockwerk fanden nebst der Feuerwehr auch der Polizeiposten und Wohnungen Platz.

1980 - Unteres Stockwerk: Werkhof, Truppenunterkunft, Garagen, Waschküche, Fleischraum und Keller
1980 - Unteres Stockwerk: Werkhof, Truppenunterkunft, Garagen, Waschküche, Fleischraum und Keller

Im unteren Stockwerk wurde nebst dem Werkhof und der Truppenunterkunft auch weitere Räumlichkeiten für die Nutzer eingerichtet.

Bild: Einführungskurs für das neue TLF vom 25. - 28. Oktober 1983. (Werro M, Pürro P, Scherz E, Jungo M, Hungerbühler G, Riedo P, Bächler A.) 
Einführungskurs für das neue TLF vom 25. - 28. Oktober 1983. (Werro M, Pürro P, Scherz E, Jungo M, Hungerbühler G, Riedo P, Bächler A.) 

Mit der Übernahme eines neuen TLF, Magirus 256, und der bereits vorhandenen Infrastruktur wurde 1984 der Gemeinde Düdingen die vielfältigen Aufgaben einer Stützpunktfeuerwehr übertragen. Die erhöhte Einsatzbereitschaft erforderte in der neuen 24-Stunden-Pikettdienstordnung jederzeit eine schlagkräftige Truppe von 8 bis 10 Mann. Die Anschaffung von gut ausgerüsteten Fahrzeugen wie Mannschaftstransporter, Pulverlöschwagen, Ölwehranhängern und Kommandofahrzeug erlaubten eine noch schnellere und effizientere Hilfeleistung. Um den steigenden Bedürfnissen beim Atemschutz gerecht zu werden, wurden Atemschutzgeräte und eine stationäre Pressluft-Füllanlage angeschafft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Offizieller Brief zur Ernennung des Stützpunktes Düdingen für den Sensebezirk

Durch den laufenden Mehrbedarf an Platz für die Feuerwehr und Werkhof wurden 2005 durch die Gemeindeversammlung 3.8 Millionen Franken für die Erweiterung bewilligt:

  • Der Werkhof wurde in einem neuen Anbau untergebracht.
  • Die Feuerwehr übernahm zusätzlich die ehemaligen Lokalitäten des Werkhofs im Untergeschoss.
  • Garderoben und sanitäre Einrichtungen für Frauen und Männer wurden erstellt.
  • Ein Schulungstrakt und Parkplätze wurden erstellt.

2009 konnten die heutigen Lokalitäten übernommen werden.

Die Feuerwehr wurde auch organisatorisch laufend ausgebaut:

  • Nebst dem Gemeinderat wurde eine Feuerwehr-Komission eingesetzt
  • Die Betriebsfeuerwehr der SIKA wurde vermehrt einbezogen.
  • Die Pikett-Organisation wurde auf 6 Pikett-Gruppen erweitert.
  • Der Löschdienst (Ortsfeuerwehr) umfasst 3 Löschzüge.
  • Der Verkehrsdienst wurde aufgebaut.
  • Der Sanitätsdienst wurde mit dem Samariterverein integriert.
  • Frauen sind fester Bestandteil der "Mannschaft"

Auch die Alarmierung wurde laufend professionalisiert: Das Telefon wurde durch Meldungsempfänger ersetzt, was eine raschere und genauere Alarmierung durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei ermöglichte. Zudem wurde eine Funkzentrale eingerichtet.

Auch kamen laufend neue Fahrzeuge und Material hinzu, wie Drehleiter (ADL), Pionierfahrzeug (PIFZ), Schauchwagen, moderne Pumpen und Wärmebildkameras. Bereits vorhandene Fahrzeuge und Material wird laufend den neuesten technischen Möglichkeiten und Erkennnissen angepasst.

 

Mit dem vielen neuen Material sind die heutigen Lokalitäten der Feuerwehr jedoch erneut an die Grenze der Kapazitäten angelangt.